Die Körperpsychotherapie gehört zu den ältesten Richtungen der modernen Psychotherapie. Ende des 19. Jahrhunderts erforschte Pierre Janet, Psychologieprofessor in Paris bereits intensiv Geist-Körper-Zusammenhänge. Zusammen mit Wilhelm Reich, ein Schüler von Sigmund Freud, werden die beiden als Pioniere in der Entwicklung der Köarperpsychotherapie betrachtet.
Biosynthese wurde von Dr. h.c. David Boadella in den 1970-er Jahren entwickelt, und stützt sich in den Theorien auf die Tiefenpsychologie, moderne Traumaforschung, ressourcenorientierte humanistische Psychologie und transpersonale Psychologie ab.
Biosynthese bedeutet "Integration des Lebens". Es geht darum, die Verbindung zwischen Fühlen, Denken und Handeln so zu unterstützen, dass der Kontakt zu sich selbst entspannt und präsent wird und zwischenmenschliche Beziehungen erleichtert werden.
Die drei Hauptprinzipien in der Biosynthese sind das Erden, Zentrieren und Anschauen. Es wird mit dem Körper, der Psyche und der spirituellen Essenz gearbeitet
Arbeitsweise:
- Gespräche - stützend, bearbeitend, verarbeitend
- Sensibilisierung des Körperbewusstseins - Körperwahrnehmung
- Förderung des natürlichen Atemflusses
- Aktivierung der Gefühlswahrnehmung
- Übungen für die entspannte Beweglichkeit und eine optimale Haltung
- Vitalisierung und Entspannung durch sanfte und tiefe Arbeit mit den
Händen
- Arbeit mit der subtilen Energie im und um den Körper (nach Bob
Moore)
- Traum- und Symboldeutung
- Stressabbau und Arbeit mit Grenzen
- Kognitive Umstrukturierung
- Familienstellen und Arbeit mit der eigenen Familiengeschichte
- Geschlechtervorurteile/gender prejudices bearbeiten
- Paararbeit
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